19. Historiker-Stammtisch am 4. März 2026 um 18.30 Uhr im Rathaus der Stadt. Als Thema hatten wir uns die Verwaltung, Regulierung und soziale Seite des Armenwesens in unserem Gemeinwesen ausgesucht. Wie wurde mit Menschen in Not umgegangen, welche Rechte und Pflichten standen vor Kommune und Betroffenen, wie konnte was finanziert werden, wie stand es um Wohnrecht, gab es Armenhäuser u.a.m.
Ein Kapitel der Geschichte, dass bisher kaum bzw. gar nicht behandelt wurde.
Friederike Wittwer hatte wieder in mühevoller Arbeit entsprechendes Aktenstudium betrieben und ihre Erkenntnisse weitergegeben.
Mehr Informationen zu diesem Thema:
Das Armenwesen in der sächsischen Kleinstadt Neusalza (ab 1920 mit Spremberg vereinigt) war im 19. Jahrhundert, wie in der gesamten Oberlausitz, durch den Übergang von traditioneller, kirchlich geprägter Fürsorge hin zu einer kommunalen, regulierten Armenpflege geprägt. Dies war eine direkte Reaktion auf die soziale Notlage durch den Niedergang der Hausweberei, Teuerungen und das Bevölkerungswachstum.
