Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg e.V.

Die MundArtigen

Hinter die Kulissen der Theatergruppe “Die MundArtigen” geschaut:

Wo das „R“ noch richtig gerollt wird

Ein Blick für Sie hinter die Kulissen - wie viel Herzblut in der Pflege unserer Äberlausitzer Mundart steckt.

Mundart als Herzenssache: Die Probenarbeit ist intensiv. Die größte Herausforderung ist die Sprache selbst. Das typische „Rollen“ der Mundart muss authentisch klingen. Begriffe wie „Woaschbratl” oder die Liebe zu den „Abern“ sind dabei weit mehr als nur Vokabeln – sie sind ein Stück Identität.

Ehrenamt mit Leidenschaft: Was das Publikum bei den Aufführungen sieht, ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitung. Die Kulissen wurden von der Karasekgruppe, die von 1991 bis 2011 bestand, übernommen oder wurden teilweise selbst gezimmert. Requisiten werden vom Dachboden geholt und die Stücke – häufig Klassiker von Mundartdichtern wie Herrmann Klippel oder Gustav Bayn – liebevoll entstaubt.

Hinter den Kulissen zeigt sich: Diese Theatergruppe ist eine große Familie. Es geht darum, das Lachen zu bewahren und den Dialekt an die nächste Generation weiterzugeben. Wer einmal miterlebt hat, erkennt ein Theater mit Herz für eine pulsierende Region. Bereits die Karasekgruppe trug maßgeblich zur kulturellen Identität und zum Tourismus in der Stadt bei.

Bei den »MundArtigen« spielen u.a. auch ehemalige Mitglieder der Karasekgruppe. So führt die Laienspielgruppe dieses kulturelle Erbe in unserer Stadt fort.

Ein Herz für den Nachwuchs: Besonders stolz ist das Team auf seine „Äberlausitzis“. Die Kinder-Mundart-Theatergruppe zeigt bei Veranstaltungen wie dem Friedersdorfer Theatersommer, dass der Dialekt keine Frage des Alters ist. Mit Gedichten und Integration in die Theaterstücke sorgen sie regelmäßig für Begeisterung und beweisen, dass die „Heemt“ Zukunft hat. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Leiterin der Äberlausitzis Annett Mitschke.

Damit beim Festwiesen Theatersommer, im Schützenhaus Beiersdorf oder in der „Alten Mangel“ in Ebersbach schallendes Gelächter ausbricht,  herrscht hinter der Bühne geschäftiges Treiben. Denn dann haben sie ihre Finger wieder im Spiel: Die Mundartgruppe „Die MundArtigen“ des Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg e. V. Während vorne im Saal die Gäste bereits ihren Kaffee und Kuchen genießen, wird hinten noch letzte Hand angelegt. Hier wird Kultur gelebt. Die Kostüme – echte Erbstücke oder detailgetreue Nachbildungen – müssen perfekt sitzen. Souffleuse Karin Berndt hält derweil wachsam das Textbuch bereit, um im Notfall die richtigen Worte einzuwerfen.

Vorschau: Merken Sie sich schon jetzt den nächsten Termin vor! Am 20. Juni 2026 treten „Die MundArtigen“ mit den beiden Theaterstücken „Dr Geizteifl“, von Hermann Klippl und „A Queeum", von Bruno Israel, beim 5. Friedersdorfer Festwiesen-Sommertheater auf.

An dieser Stelle Vorhang auf für unsere Unterstützer! Ein Theaterstück ist immer eine Teamleistung – und zu unserem Team gehören nicht nur die Leute auf und hinter der Bühne, sondern auch unsere fantastischen Partner.

Danke an unseren Sponsor, die Sparkassenstiftung Oberlausitz-Niederschlesien, sowie an die Stadtverwaltung Neusalza-Spremberg für die sehr gute Zusammenarbeit. Ebenso Danke an den Friedersdorfer Karnevals-Klub (FKK) und  unsere Tontechniker, die Brüder Noack aus Beiersdorf. Durch die Unterstützung können wir unsere Theaterauftritte noch präziser durchführen und unsere künstlerische Vision ohne Kompromisse auf die Bühne bringen. Danke, dass Sie Teil unseres Erfolgs sind!

 „Rollen“ statt Reden: Unsere Mundart-Theatergruppe steckt mitten in den Proben!

Wenn im Probenraum herzhaft gelacht, leidenschaftlich diskutiert und vor allem fleißig „gerollt“ wird, dann weiß jeder: Die Probenabende der Oberlausitzer Mundart-Theatergruppe haben wieder begonnen! Nach der Winterpause sind die Akteure nun wieder regelmäßig einmal wöchentlich im Probenraum. Unser Ziel: Die „Heemt“ auf die Bühne bringen und dabei das unverwechselbare Oberlausitzer Mundart-Gefühl bewahren. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Stadtverwaltung der Stadt Neusalza-Spremberg, die uns den Probenraum kostenlos zur Verfügung stellt. Was passiert aktuell an den Probenabenden?

Textarbeit mit Herz: Das Auswendiglernen der Texte ist nur die halbe Miete. Die Herausforderung liegt darin, schauspielerisches Talent zu entwickeln, um die Figuren und das „Rollen” perfekt an das Publikum heranzubringen. Passende Requisiten: Vom alten „Woaschbratln“ bis hin zur passenden Garderobe wird jedes Detail liebevoll vorbereitet, um ein den Figuren ein authentisches Bild zu geben, die unserer Region angepasst sind. Ein großes Dankeschön, an alle, die uns mit originalen Requisiten versorgt haben. Seien es alte Blusen, Röcke, Westen, Kleider, Hosen und vieles mehr.

Mitglieder der Theatergruppe “Die MundArtigen” Hans-Werner Krause, Günter Hensel, Birgit Seifert, Anett Gerber, Annett Mitschke, Nicole Franke, Ulrich Neumann und Sohn Clemens Neumann, Cindy Wendler und Monika Poitschke-Bister, Jens Wendler, Albrecht Gocht und Volker Hohlfeld.

Wir freuen uns über neue Mitglieder. Man muss kein Bühnentalent sein. Wir freuen uns über Hilfe bei der Bedienung der technischen Anlage, Herstellung der Requisiten sowie über Hilfe bei den Transporten vom Probenraum zur Spielstätte und wieder zurück. Auch Sponsoren sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über Ihren Besuch zu unseren Aufführungen.


Wir freuen uns über Ihren Besuch zu unseren Aufführungen.

Wir treten auf bei Volks- und Stadtfesten: In Festzelten oder auf Kulturbühnen ist Dialekt ein Publikumsmagnet, der Jung und Alt verbindet. Auch bei Seniorennachmittagen auch in Pflege- und Altersheimen. Senioren schätzen oft Programme, die kulturelle Identität und Unterhaltung verknüpfen.